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20.07.2005

Liebe T-Com,

... ich habe gerade versucht, meinen Telefontarif zu wechseln.
Das heisst, erst mal habe ich versucht herauszufinden, was für einen Telefontarif ich gerade habe, Du hattest da ja ein paar mal angerufen und mir erklärt, dass Du mir alles billiger machen könntest.
Dann ist aber alles teurer geworden und jetzt wollte ich mal selber nachgucken.

Ich halte mich für nicht ganz blöd - wenn du Dich hier zB einmal umguckst, das habe ich alles selber gemacht und es ist viel schöner als auf Deinen Seiten, findest Du nicht? - aber jetzt bin ich verwirrt.
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07:35 Uhr :: kommentieren? (1 Kommentar) ::

19.07.2005

3 Jahre

… und nochmal: ja!
10:03 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

17.07.2005

Wollen wir …

ein externer Link so etwas wirklich wissen?
Nein.

[Gegen-Neid-Erzeugung] Dafür sind wir aber Mittwoch bei Chick Corea und Bobby McFerrin und Du aber nicht [/Gegen-Neid-Erzeugung]
09:31 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

16.07.2005

Kann es einem besser gehen?

Komm' ich doch gerade aus Dortmund, ein paar Dinge besorgen.
Bei der Gelegenheit war ich doch tatsächlich in der Stimmung, ein paar der Straßen meiner Vergangenheit abzufahren.
Mal sehen wo ich gewohnt habe, mal sehen, wo sie gewohnt hat. Vielleicht noch schauen, wo wir geprobt, gegessen, eingekauft und gesessen haben.

Und?

Und nur das Gefühl gehabt, das es gut ist, wie es jetzt ist.

Kann es einem besser gehen?
13:00 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

11.07.2005

Entdeckungen, die man lieber nicht gemacht hätte

… und dann war da der Moment, als ich entdeckte, dass die Flecken auf der Maus gar nicht Abnutzungsspuren waren, die sich in den Lack hineingefressen, sondern IrgendwasDreckspuren, die sich auf dem Lack abgesetzt hatten.

Die Tastataur muss ich auch mal wieder putzen.
Aus eigener Erfahrung kann ich da stark-Lösungsmittelhaltige Putzmittelchen und eine Rolle Zewa-Tücher sehr empfehlen.

Je mehr Lösungsmittel, desto beschwingter ist dann auch das Arbeiten in den nächsten Stunden.
Nur zum Kunden schicken sollte man die Dinge erst nach nochmaliger Kontrolle am nächsten Morgen.

Besser so.
Glaubt mir.
12:44 Uhr :: kommentieren? (5 Kommentare) ::

09.07.2005

In der Reihe "die Unterschiede" heute: der Downloader.

Für den normalen Benutzer ist "etwas herunterladen" etwas gefährliches, spannendes, was er eigentlich nicht kann.
Wenn er etwas herunterlädt, klickt er auf den ersten Link auf dem "Download" steht und installiert dann von dort aus.
Auf diese Art und Weise hat er sich einige abgelaufene Testversionen und noch einiges mehr gefangen und ist entsprechend frustriert über das Internet.

Der fortgeschrittene Benutzer kann "etwas herunterladen". Er kennt Seiten wie real.com und kann damit umgehen.
Er ist virtuos im Wegklicken von PopUps und im Finden der Freeware-Versionen zwischen all den überzeugenden Hinweise, es gäbe aber auch eine "noch bessere" Version.
Ausführliche Dokumentationen und/oder Seiten wie Sourceforge.net machen ihn nervös, dort findet er nichts.

Mich macht inzwischen alles nervös, was nicht nach OpenSource aussieht oder zumindest richtig gut dokumentiert ist.
07:26 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

05.07.2005

Leben revisited

Wenn man mal einen Tag raus war - und sei es nur, weil man den Tag krank im Bett gelegen hat - und dann bei Not-Toast-Kauf im Supermarkt von Heinz Rudolf Kunze begleitet wird, schaut man in die Gesichter der Menschen drumherum und sieht, was das Leben im allgemeinen für eine Farce ist.
18:58 Uhr :: kommentieren? (5 Kommentare) ::

04.07.2005

Liebes Tagebuch …

ein externer Link Anke schreibt von Gefühlen, wie ich sie auch nur zu gut kenne.
Ein anscheinend grundloses wieder-hoch-blubbern alter Verletzheiten, eine alte Wunde, die offensichtlich nicht geschlossen, sondern nur aus dem Blick geraten war.
Wer wirklich weiss, wovon ich spreche, der hat hoffentlich auch gelernt, in einem solchen Moment auf sich zu hören. Es zuzulassen. Sich zuzulassen. Sich mit Verletzung, mit Wunde "einfach" nehmen und weiterleben.

In den Comments fragt Marlu, ob man die guten Momente überhaupt schätzen kann, wenn man die schlechten nicht kennt. Was ich erst einmal eine mutige Frage finde. Mutig, hier in einem Medium, wo man sich so gut in die Scheisse setzen kann, weil man ja nicht einmal sieht, wie der andere gerade guckt. Nicht wissen kann, wie es dem anderen seit Verfassen eines Blogpostings oder eines Kommentares inzwischen so geht.
Eine Frage, die ich vermutlich nicht einmal am Telefon stellen würde.

Nichtsdestotrotz glaube ich, dass das stimmt; seit dem Wochenende glaube ich es wieder.
Denn wie zur Erinnerung habe ich einen Menschen kennengelernt, dem es - da bin ich hundertprozentig sicher - noch nie im Leben schlecht ging. Und der so heiter und unbeschwert durchs Leben laufen konnte, der so immer genau wusste wie es alles so geht und der auch immer das Glück hatte, das auch wirklich alles funktioniert hat.
Und der so leer war, wie ich es lange nicht mehr erlebt habe.

Dummerweise hat er sich dadurch zu einem dieser widerwärtigen Exemplare gemausert, die nicht nur wissen, wie alles geht, sondern es auch allen mitteilen müssen.
Bei genauerer Beobachtung fiel mir auf, dass er nur wertend durch den Tag ging: Und eigentlich war alles scheisse. Oder von ihm selbst gemacht oder angestossen.
Wahrscheinlich muss man sich so am Leben festhalten, wenn man irgendwo merkt, dass man in Wirklichkeit nichts davon weiss.

Ein armer Mensch.

Unsere Wege haben sich wieder getrennt.
19:17 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

Orkanwehen

Die Schlagzeile wäre bestimmt gut gewesen: »Mann von Sonnenschirm angefallen und im heftigen Kampf in den Obergraben gestürzt.«
Aber er hat mich verfehlt und ich bin froh darüber.
Ich glaube, es zieht Strum auf.
13:53 Uhr :: kommentieren? (2 Kommentare) ::

03.07.2005

:-)

»Stellen Sie sich vor: Sie kommen aus dem Schwalm-Ederkreis in Hessen. Leicht zerzaust, nur mit Unterhose bekleidet, in einem Schlafsack liegend, wachen Sie auf einem Gehweg irgendwo in Dortmund auf.
Es ist Montag Morgen. Alkoholbedingt haben Sie leichte Erinnerungslücken.
Sie wissen nur noch: Gestern war ich auf einem Volksfest in Dortmund-Wischlingen und mein Auto ist weg …
« (ein externer Link weiter)
(ein externer Link Via Manuel)
08:51 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

30.06.2005

Autowäsche I

Und so begann mein Tag:

Noch im Halbschlaf steht die beste Ehefrau von allen vor mir und berichtet, sie hätte dann wohl gestern versehentlich vergessen, das Schiebedach am besten Beetle der Welt zu schließen. Und sie würde dann doch gerade in Erwägung ziehen, mit meinem Auto zur täglichen Arbeit zu fahren, ob ich wohl Einwände erhebn würde. Sonst würde sie dann jetzt fahren. Noch im Halbschlaf weckt mich die panischste Ehefrau von allen, weil sie gestern vergessen hat, das Schiebedach zu schließen. Der Beetle ist überschwemmt und sie nimmt meinen Wagen. Der Einwand, dass ich den aber brauche wird mit »geht nicht anders« weggegwischt.

Selbstverständlich stimme ich lächelnd zu und beginne verschiedene Trocknungsmethoden zu recherchieren und gegeneinander abzuwägen
Bevor ich klar denken kann sind Frau und Auto weg. Ich habe noch eineinhab Stunden bis zu meinem Termin und muss noch die Präsentation auf dem Laptop vorbereiten. Draußen steht ein wirklich nasser Beetle. Super.

Nach kurzem Nachdenken fällt mir der Industriestaubsauger ein, der wohlverwahrt an seinem Platz in der Garage steht und ich sauge ersteinmal das stehende Wasser aus dem Wagen.
Weil es ja immer noch regnet und ich es eilig habe, kann ich den Wagen erstmal nur auslüften. Um den Wagen aber zum Auslüften erst einmal in die Garage stellen zu können, muss ich erstmal die sch**s restlichen Umzugskartons wegschieben, die da auf den Abtransport warten.
Dann kann ich den Wagen in die Garage fahren und bin auch nass. Vor allem hinten.

To be continued.
12:59 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

28.06.2005

Beautiful Children

Gottfried Helnwein könnte man mindestens vom Cover der Scrorpions-LP ein externer Link Blackout (liebe Kinder, die Scorpions … äh …, eine LP … äh …, ach lassen wir das) bekannt sein.
Außerdem aus seiner Zusammenarbeit mit ein externer Link Rammstein und mit ein externer Link Marilyn Manson.

Wer in erreichbarer Nähe von Oberhausen lebt und mehr von Helnwein sehen möchte, sollte bis Anfang Oktober das ein externer Link Schloss Oberhausen besuchen.
Wir haben am letzten Sonntag die Ausstellung ein externer Link Beautiful Children besucht.

Werke rund um das Kind - aber nicht um das uns allen bekannte, niedliche, schön anzusehende Kind.
Helnwein benutzt Bilder von entstellten, gedemütigten, verletzten Kindern und zwingt so den Betrachter, sich neu mit dem Kind und seiner Position auseinanderzusetzen.
Die fotorealistisch gemalten Bilder haben eine eine tiefe, ruhige, fast besinnliche Schönheit. Und haarscharf daneben kommt die Faszination des Ekels, wenn die Verletzungen oder Entstellungen sich in den Vordergrund der Wahrnehmung bewegt haben.
Schwer zu beschreiben, aber absolut sehenswert.

BEAUTIFUL CHILDREN
Museum Ludwig Galerie Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer Allee 46
46042 Oberhausen
13.6 – 2.10.2005
dienstags bis sonntags 11-18 Uhr

23:50 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

25.06.2005

Das Mantra für heute

Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra. Ich brauche ein Mantra.
15:02 Uhr :: kommentieren? (1 Kommentar) ::

jawls kleine Körperkunde

  1. Der Mann redet über seinen Oberschenkel.

    Total egal, es sei denn, er ist vermuskelkatert, gezerrt, gedehnt oder macht beim Sport schlapp.

  2. Der Mann redet über ihren Oberschenkel.

    Er denkt an weiche, unglaublich zarte Haut, die er gerne küsst und streichelt.
    An das Versprechen zwischen Knie und Rocksaum, wenn sie dieses scharfe kurze Teil anhat.


  3. Die Frau redet über seinen Oberschenkel.

    Abends mit dem Kopf darauf legen und sich vor dem Fernseher den Nacken kraulen lassen, wenn der Abend gemütlich werden soll.


  4. Die Frau redet über ihren Oberschenkel.

    Ein Oberschenkel ist kein Oberschenkel ist das viel zu fette, schwabbelige unter der Problemzone Po/Hüfte, wo man ja als erstes Fett absaugen wenn man wirklich einmal …, oh Gott wie wiederlich …, und das böse C-Wort … und am besten überhaupt nicht dran denken.

Und morgen denken wir über das schöne Wort Selbstwahrnehmung nach.

Schlaft gut, wie auch immer Ihr Euch so findet!
02:19 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

20.06.2005

Alles ist relativ

Dinge, die ich nie wollte


Dinge, die ich gerne habe

Ach, soll sie doch.


Schlaft gut, wo auch immer Ihr gerade seid!
22:16 Uhr :: kommentieren? (1 Kommentar) ::

Netiquette?

Gerade in der Mailbox:
»hi ich hoffe du kannst mir ein wenig weiterhelfen....ich hab des problem mit mein brennprogramm und zwar weiss ich nicht wie man finalisieren (abschliesen der CD ) tut... ich will nähmlich bilder auf einer cd brennen mit dem dateityp pfs und pfo...und diese müssen in mein autoradio erkannt werden deshalb hat mir dieser typ von panasonic gesagt ich muss die cd finalisieren... ich hab nero ultra edition 6. ich hoff ich bekomm eine antwort ... danke schonmal im vorraus.. byeeee«

Da fällt mir nichts mehr zu ein.
08:27 Uhr :: kommentieren? (4 Kommentare) ::

19.06.2005

Is' doch schaize

Eigentlich wollten wir den Golf gestern holen.
Aber dann war in der Austostadt kein Termin mehr frei, deswegen mussten wir heute fahren.
Und deswegen waren wir sehr (!) früh auf und unterwegs und den ganzen Tag auf den Beinen und danach noch drei Stunden im Auto und deswegen fällt es mir jetzt gerade zu schwer mich noch einmal drei Stunden ins Auto zu setzen, um ein externer Link Euch lesen zu hören.
Hätte ich gerne gemacht.
Schaize. Aber das sagte ich schon.

Wie wärs denn mal mit einer Wiederholung im Ruhrgebiet?
17:57 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

16.06.2005

Ach ja, danke der Nachfrage:

Das Laptop heisst immer noch »Laptop«
22:29 Uhr :: kommentieren? (1 Kommentar) ::

Teeniemund

(Ergänzung zu gerade):

Wissen kichernd und gibbelnd durch die Stadt ziehende Mädchencliquen eigentlich, wie sehr sie den Jungs Angst machen?

(Aus der Abteilung »Wenn man sich schon mal erinnert«)
22:26 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::

Kindermund

Heute 30 km gebraucht, um mir den Dreckstag von der Seele zu strampeln.

Aber davon wollte ich eigentlich gar nicht reden, ich brauchte nur den Anfang, damit Ihr auch wisst, dass ich auf den Fahrrad unterwegs war, denn (Beginn der eigentlichen Geschichte):

Da höre ich doch im Vorbeifahren, wie der kleine Junge dem kleinen Mädchen erklärt: ».. und dann ist Du nicht mehr bei uns im Club!«

Die gefürchteten Worte. Nicht mehr dabeisein. Nicht mehr dazugehören. Nie so wichtig, wie als Kind.
Oder?
Ich konnte mich noch genau an den Stich in die Magengegend erinner, die diese Worte machen können.
22:24 Uhr :: kommentieren? (0 Kommentare) ::
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